JobMatch-Diagnostik
Bei der Beurteilung der sozialen Kompetenzen oder Soft Skills von Bewerbern oder Mitarbeitern stoßen selbst erfahrene Personalentscheider an Grenzen. Die Bewertung von Faktoren wie etwa Teamfähigkeit, kommunikativem Verhalten oder Führungskompetenz wird dann häufig an allgemeingültigen Messgrößen festgemacht („erfüllt/nicht erfüllt“ oder „zu 80% erfüllt“), ergänzt durch Menschenkenntnis und Bauchgefühl.
Valide und vergleichbar sind solche Bewertungen in der Regel nicht. Hinzu kommt: sie sind allgemeingültig und berücksichtigen nur unzureichend die positions- oder aufgabenbezogenen Erfordernisse einer Stelle und die Entwicklungs-Potentiale des Bewerbers oder Mitarbeiters.
Worum es geht
Mit JobMatch erfassen wir schnell, präzise und effizient das berufsbezogene Verhalten von Bewerbern und Mitarbeitern. Dadurch wird eine objektive und situationsbezogene Beurteilung aller für eine bestimmte Aufgabe oder Position relevanten Faktoren ermöglicht.
Über die Spiegelung der Ergebnisse an einem frei definierbaren Sollprofil sowie die Verknüpfung einzelner Ausprägungen setzen wir das gewonnene Bild dabei in Relation zu den Erfordernissen einer bestimmten Aufgabe oder Position.
Dadurch wird nicht nur deutlich, wie eine Person agiert, sondern auch, wie sie in bestimmten Situationen oder unter bestimmten Voraussetzungen reagieren wird und welche Vorteile bzw. Konsequenzen das individuelle Verhalten für die betrieblichen Abläufe hat.
Einsatzbereiche
JobMatch unterstützt damit die Personalarbeit in den unterschiedlichsten Bereichen.
Die Rekrutierungs-Analyse von Bewerbern unterstützt die Auswahl geeigneter Mitarbeiter und Führungskräfte auf praktisch allen Unternehmens-Ebenen.
In der Personalentwicklung reicht die Skala von der Unterstützung der individuellen Karriereplanung über die Vorbereitung bzw. Begleitung möglicher Trainings- und Coaching-Maßnahmen bis hin zum gruppenorientierten Einsatz mit Blick auf die Zusammenstellung von Teams oder die Begleitung von Reorganisationsprozessen.
Methodik und Auswertung
Der Kandidat beantwortet 200 geschlossene Fragen; dies dauert in der Regel nicht länger als 30 bis 45 Minuten. Die gegebenen Antworten bilden die Grundlage für die individuelle, persönliche Bewertung.
Das Ergebnis wird (je nach Projektzielsetzung) mit dem Auftraggeber bzw. Entscheidungsträger und/oder dem Kandidaten besprochen, um individuelle, situationsspezifische Besonderheiten berücksichtigen zu können. JobMatch ist kein Test, entsprechend geht es nicht um eine Beurteilung im Sinne von „bestanden/nicht bestanden“, sondern um eine individuelle Darstellung bzw. Diskussion eines Soft Skill-Profils und dessen Abgleich mit den Erfordernissen einer bestimmen Aufgabe oder Position.
Die Auswertungstiefe ist dabei skalierbar. Die Skala reicht von einer abstrakten Bewertung themenrelevanter Eckpunkte (z. B. im Rahmen der Rekrutierung) bis hin zur Tiefenanalyse (in PE/Coaching). Optional ist auch eine schriftliche Ergebniszusammenfassung möglich.